Digitaler Produktpass
Digitaler Produktpass ist ein digitaler Datensatz, der ausgewählte Produktinformationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zugänglich machen soll.
Was das im Arbeitsumfeld bedeutet
Bei Möbeln kann er Informationen zu Identität, Materialien, Hersteller, Dokumenten und Reparaturen enthalten.
Warum das wichtig ist
Bessere Informationen können die Entscheidungen zu Wartung, Wiederverwendung, Beschaffung und dem Ende der Nutzungsdauer unterstützen.
Fragen, die Sie stellen sollten
- Welche Entscheidung oder Anforderung unterstützt der Digitale Produktpass?
- Welche Nachweise oder Aufzeichnungen werden benötigt?
- Wer ist für die Informationen verantwortlich und hält sie aktuell?
- Wie wirkt er sich auf die Möbelauswahl, den Service oder zukünftige Veränderungen aus?
Das Konzept anwenden
Wenn der Digitale Produktpass in Berichten oder in der Kommunikation mit Lieferanten verwendet wird, sollten Geltungsbereich, Zeitraum, Methodik und Quelle angegeben werden. Bewahren Sie die ursprünglichen Nachweise auf und unterscheiden Sie zwischen verifizierten Fakten, Schätzungen und Zusagen.
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Den Begriff in der Beschaffung verwenden
Wenn der Digitale Produktpass in einem Beschaffungsdokument genannt wird, sollte erläutert werden, was Lieferanten bereitstellen müssen und wie sich die Angaben auf die Bewertung auswirken. Fordern Sie keine Nachweise an, die bei der Vergabeentscheidung nicht verwendet werden, und unterscheiden Sie zwischen verpflichtenden Anforderungen und bevorzugten Informationen.
Prüfen Sie nach der Lieferung, ob die zugesagten Dokumente, Services oder Produktinformationen bereitgestellt wurden. Eine kontrollierte Übergabe und klare Verantwortlichkeiten machen den Begriff praktisch nutzbar, statt ihn als bloße Formulierung im ursprünglichen Angebot stehen zu lassen.

